VBB-Abend am Mittwoch, den 9. Dezember 2009

Wie geht es nächstes Jahr in der Erwachsenenbildung mit der Arbeit weiter?

 

„Was bin ich?", so lautete der Titel der legendären Fernseh-Show aus den 70er Jahren mit dem Untertitel „heiteres Beruferaten". Die Frage bei den österreichischen Berufs- und BildungsberaterInnen ist heute eine ähnliche. Sie muss aber ergänzt werden durch die Fragen „Wer macht meinen Beruf?" und/oder „Wen lasse ich meinen Beruf machen?". Denn viele Interessen spielen bei der momentanen Diskussion um die Zukunft des Berufes „Berufs- und Bildungsberater" mit. Dabei ist die Debatte um Anstellung der freien TrainerInnen nur ein Teilaspekt. Mittlerweile spielt die Frage nach einem Berufsbild eine zentrale Rolle. Wer sind wir Berufs- und BildungsberaterInnen eigentlich? Trainerinnen, Beraterinnen, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, LehrerInnen, UnternehmensberaterInnen? Um die Frage zu beantworten hatte es als TrainerIn eine Zeit lang gereicht die Kriterien des AMS zu erfüllen. Wie sieht es aber mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für die Tätigkeiten der/des Berufs- und BildungsberaterIn aus? Welche Beschäftigungsformen gibt es für uns ab nächstem Jahr? Beim letzten Stammtisch wurde genau über diese Themen gesprochen. Hier nun eine Zusammenfassung.

 

Wir konnten vermeiden, dass es nur mehr Anstellungen gibt

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VBB-Abend am Dienstag, den 10. November 2009 - ROMPC®

Ing. Franz Stadler Akad. Bildungs- und Berufsberater ROMPC® Trainer und Coach

 

ROMPC®

 

 

Vorstellen wichtigsten Methoden und Techniken von ROMPC®  und neueste Erkenntnisse der Hirnforschung zum Thema Stress und Angst.

An Hand von Übungen werden die TeilnehmerInnen selbst erfahren können die persönliche Wirkungsweise von ROMPC® und werden auch Übungen zur Selbstanwendung mitnehmen können.

 

 

Was ist ROMPC® ?

 

ROMPC® steht für „Relationship-oriented Meridian-based Psychotherapy, Counselling and Coaching".

 

ROMPC® ist ein innovatives Verfahren zur Stressreduktion und zur Überwindung posttraumatischer Belastungsstörungen. 

ROMPC® ...

  • löst wiederkehrende unrealistische Ängste auf,
  • sorgt für emotionales Wohlbefinden,
  • steigert die Lebensqualität und
  • hilft dabei, privat und beruflich erfolgreich zu sein.

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Stammtisch 9. Juni 2009 Neueste Entwicklungen im AMS Bereich

Sollen wir vor dem 1.7.09 keine neuen Ausschreibungen/ Leistungserklärungen unterzeichnen? Muss nach dem 1.7. gemäß der neuen Richtlinie das Honorar tatsächlich mindestens EUR 30.90 betragen? Oder ist das nur eine "Alarmgrenze" und was heißt das eigentlich?


Müssen alle KollegInnen angestellt werden? Gilt dann der BABE Kollektivvertrag? Bedeutet das das Ende der Selbständigkeit? Wird hier ein ganzer Berufsstand vernichtet?

 

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Ihr Verband - Vertretung an richtiger Stelle

Wir arbeiten an Abhilfe


Berufs- und Bildungsberatung ist immer individuell. Das heißt, dass auch die arbeits- und sozialrechtlichen Bestimmungen, die bei den auf diesem Gebiet tätigen Personen anwendbar sind, recht unterschiedliche sind. Die neuen Entwicklungen in diesem Bereich in Wien sind Besorgnis erregend.

 

Da das AMS von den Instituten die arbeitsrechtlichen Bedingungen einfordert, kann es in manchen Fällen zur Anstellung der bisher auf freier Basis tätigen TrainerInnen kommen. Diese gehen aber - so ist zu befürchten - auf deren finanzielle Kosten. Es besteht die Gefahr, dass manche KollegInnen durch das Anstellungsverhältnisses eine existentielle Verschlechterung erfahren. Das Beispiel einer/s TrainerIn mit Babe-KV (Verwendungsbereich 4) veranschaulicht das. Vier Jahre Erfahrung, Vollzeit 38 h ergibt ca. € 2.000,-- bto, Teilzeit (25 h) ergibt ca. 1.320,-- bto, davon blieben netto ca. 1.060,--)
Viele Projekte sind Teilzeitauslastungen, die KollegInnen oft entsprechend kombinieren um Einkommen zu generieren. Derzeit ist auch fraglich, ob das auch angestellten TrainerInnen erlaubt sein wird.
Außerdem müssen wir uns fragen, ob die angestrebten Dienstverhältnisse befristet geschlossen werden. Wenn ja, dann "blüht" den Betroffenen nach dem jeweiligen Vertragsende eine Zwangspause von drei Monaten im jeweiligen Institut, da sonst Kettenvertrag imminent wäre! Theoretisch können sie natürlich jederzeit bei anderen Instituten am AMS-Markt beschäftigt werden, was einige Institute untereinander aber nur sehr ungern sehen.

 

Damit die KollegInnen weiter gute Qualität - dass sie das tun belegen die Feedback-Daten des AMS - liefern können, müssen sich deshalb nicht nur Gehalt, bzw. Honorar-Stundensatz entscheidend ändern. Es muss aber auch eine breite Debatte über die Strukturen der Berufsorientierung und -bildung statt finden.

 

Wir wollen Abhilfe schaffen und tun deshalb folgendes:

 

• Wir nutzen unsere Kontakte zum Ministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz für Gespräche, um das Schlimmste zu verhindern.
• Wir legen Wert auf höhere Honorare (40 Euro/Stunde)
• Wir arbeiten an einer kameralen Interessensvertretung für alle in diesem Bereich tätigen KollegInnen.
• Wir raten unseren Mitgliedern sich diesen Strukturen nicht auszusetzen und beispielsweise auf andere Bundesländer auszuweichen.
• Wir bemühen uns um die Eröffnung neuer Berufsfelder für KollegInnen, die einen Gegenpol zu diesen Zwangsweisen Anstellungsverhältnissen darstellen (zB beispielsweise Einzelcoaching mittels Bildungsschecks; und/oder eine Kombination von Einzelberatung plus Training in der Gruppe (für Bewerbungsschreiben etc)).

 

Unser Ziel ist ein eigenes Berufsbild für die Berufs- und Bildungsberatung mit arbeits- und sozialrechtlichen klaren Regelungen, die nicht auf Kosten der KollegInnen gehen. Wie es das beispielsweise in der Schweiz schon lange gibt. Mit Regelungen, die mittelfristig eine effektive und trotzdem individuelle Berufs- und Bildungsberatung ermöglichen. Und eine breite Vernetzung mit allen Institutionen, öffentlichen Gremien und Stellen in diesem Bereich (AMS, Ministerien, Kammern, GPA, Kebö...). So dass sich auch ein öffentliches Bewusstsein für unseren Berufsstand entwickeln kann. Denn: Höhere Bildung bedeutet höhere Partizipation am Arbeitsmarkt. Und unsere Klienten haben ein Recht auf ihre Chance auf Bildung.

 

Offener Brief an Minister Hundsdorfer: "Berufs- und Bildungsberatung in Nöten"

HTL-Donaustadt - Vortrag 3.6. 2009

Ing. Franz-Peter Stadler

Vortrag

Schule? Studium? Beruf? - Impulse für Deine Karriere: Deine Fragen - Unsere Antworten.

 

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>>> www.zukunftsbezirk-donaustadt.at

Förderungen und Finanzierungen

Förderungen und Finanzierungen - Fördertöpfe für Wiener Unternehmen

28 Mai 2009, 16 - 21 Uhr, WIFI Wien

Ihr Wegweiser durch den Finanzierungs- und Förderungsdschungel

 

Das WIFI Wien in Zusammenarbeit mit der FFG, bietet Ihnen am 28. Mai die Möglichkeit, mit allen wichtigen Förderungseinrichtungen in Kontakt zu treten. Anmelden

Sie möchten an einem Nachmittag einen Überblick über die wichtigsten Finanzierungsquellen, Förderungstöpfe und Beratungsdienstleistungen erhalten?

Stammtisch 12. Mai 2009

Mag. Wolfgang Bliem

Mag. Wolfgang Bliem zum Stammtisch-Thema Berufsbild.

 

Wolfgang Bliem ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am ibw und schwerpunktmäßig in der Entwicklung von Bildungs- und Berufsinformationsmaterialien (z. B. BerufsInformations Computer www.bic.at)  und der Qualifikationsforschung tätig.

In seinem Beitrag stellt er die Frage, was denn einen Beruf eigentlich ausmacht, und wann man von einem Berufsbild spricht. Außerdem gibt er einen Überblick über wichtige Schritte in der Entwicklung eines Berufsbildes. Ein eigenes Berufsbild gehört zu den wichtigsten Zielen des Verbandes.

 

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Ein gelungener Vortrag

Best 2009 03 08

Markus Brunner, MBA

Vortrag Markus Brunner, MBA  

Berufsbild   Berufs- und Bildungs-beraterInnen -   Wissensgesellschaft und Produktivität - aus der Sicht des AMS - rechtliche Grundlagen - Entwicklingen - Trends

 

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